Giancarlo Lamonaca

works

site specific

‘MK # 1’, 2006, Fotomontage, UV direct-print, canvas, 302 x 378 cm

‘MK # 1’, 2006, Fotomontage, UV direct-print, canvas, 302 x 378 cm

‘MK # 6’, 2006, Fotomontage, UV direct-print on canvas, 300 x 300 cm
‘MK # 7’, 2006. Fotomontage,  UV direct-print, aluminiumsheet,  180 x 255 cm
‘MK # 19a’, 2006, Fotomontage, UV direct-print, aluminiumsheet, 110 x 110 cm

‘MK # 6’, 2006, Fotomontage, UV direct-print on canvas, 300 x 300 cm

‘MK # 7’, 2006. Fotomontage,

UV direct-print, aluminiumsheet,

180 x 255 cm

‘MK # 19a’, 2006, Fotomontage, UV direct-print, aluminiumsheet, 110 x 110 cm

‘MK' # 23a1’, 2006,  Fotomontage, UV direct-print, canvas, 532 x 168 cm

‘MK' # 23a1’, 2006,  Fotomontage, UV direct-print, canvas, 532 x 168 cm

point of (re)view

 

Die Betrachtung des Raumes als Projektor desselben

 

Zumal ich mich zeit seines Studiums auch intensiv mit der Fotografie auseinander setzte, war die Möglichkeit, die Mühlbacher Klause als Kunstobjekt zu nutzen, ein willkommener Anlass, die Fotografie als Gestaltungsmedium einzusetzen. In der Ausstellung "point of (re)view" setzte ich mein angedachtes Projekt „Mühlbacher Klause” um, konkretisierte es in Form einer fotografischen Arbeit, die den Raum der eigenen Umgebung als Objekt der Kunst betrachtet. Das Wortspiel "point of (re)view" übersetzt sich mit dem Ort, an dem jemand etwas – in sich – wiederholt, nochmals sieht. Wenn der Betrachter in einem logischen Prozess der Kognition seiner Umgebung dazu angehalten wird, nach dem „richtigen” Blickwinkel – und damit der Kontinuität zwischen dem Bereich, in dem er sich befindet und dem Platz der Darstellung – zu suchen, so wird er Teil des Objektes und geht dabei ein intimes Verhältnis mit seiner Umgebung und deren Projektion ein. Der Schauende nimmt selbst Teil am Gesehenen und "erlebt" die formale Vereinigung von Darstellung und Dargestelltem.

Vordergründig war eine verspielte Kontinuität zwischen Ausstellungsraum und ausgestelltem Objekt. Entstanden sind großformatige Fotomontagedrucke mit der Grundidee, den Ort, den der Betrachter wahrnimmt, als Bild zu gestalten.

Die Abbildungen scheinen sich teils mit dem Hintergrund zu vereinen, teils zeichnen sie eine harte Abgrenzung zum bestehenden Hintergrund ab. Mehrere ineinander montierte Ansichten lassen mehrere Bilder im Bild entstehen, somit eine Wiederholung der Realität in sich selbst, eine Wiederholung, die zeitlichen sowie räumlichen Kontrast schafft. Wird die Perspektive vom realen Raum in das Bild fortgesetzt, durchbricht sie den Raum und dessen Grenzen – ein wichtiger Bezugspunkt, zumal die Mühlbacher Klause selbst eine Grenzmarke war.

 

Giancarlo Lamonaca

 

 

Personal exhibition in the historical ruins of the fortress „Mühlbacher Klause“. South Tyrol.

Exhibited from November 4th to December 14th, 2006.

 

An installation of 17 large format photographic, site-specific works

"The exhibition "point of (re)view" is a photographic work, that considers its own surrounding space as object of art. Fundamental is the continuity between the space of installation and the installed object."